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Haus Westland und "Randgruppen"


Haus Westland und Randgruppen

Foto: ©IGZV

Der Umgang mit "Randgruppen":


Die Situation an Haus Westland


Seit einigen Jahren schon ist die Situation von "Randgruppen" in unserer Stadt vor allem in Bahnhofsnähe sehr unbefriedigend - und das für alle: Auf der einen Seite haben sich Bewohner unseres Viertels nicht mehr gut gefühlt, wenn Suchtkranke Hauseingänge in Beschlag genommen oder aufdringlich gebettelt haben. Auf der anderen Seite gibt es kaum Lebensraum für Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen größtenteils draußen leben und sich aufhalten.


In Gesprächen mit der Lokalpolitik haben wir von der Initiative darauf hingewiesen, dass wir in unserer Stadtgesellschaft Lebensräume für alle brauchen. So gab es unter anderem den Vorschlag, kurzfristig den überdachten früheren Eingangsbereich von Haus Westland so anzupassen, dass sich hier Menschen aufhalten können, die sonst keinen eigenen Platz haben.


Sehr bedauerlich ist nun, dass genau von diesem Ort aus welchen Gründen auch immer Menschen wie an anderen Stellen der Stadt vertrieben wurden und dieser Ort nun verbarrikadiert wurde. Die Holzwand, die nun als Graffiti-Fläche zur Verfügung steht, "ziert" ein Spruch:


"Man erkennt die Werte einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Danke Mönchengladbach"


Für uns gilt weiterhin: Wir brauchen Lebensräume für alle Menschen. Wenn Räume wegfallen, brauchen wir neue.


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