Unerfreuliche Entwicklungen im Gründerzeitviertel?

So gerne wir in unserem Viertel leben, verschließen wir nicht die Augen vor den Schattenseiten:


Da sind zur Zeit vor allem zwei Themen zu nennen, die für die betroffene Nachbarschaft äußerst unangenehm sind: zum einen die illegale Prostitution, mit der wir hier in Bahnhofsnähe konfrontiert sind und die so genannte Drogenszene, die sich durch den Umbau des Platzes der Republik und der Verbarrikadierung von Haus Westland in das Gründerzeitviertel und andere Teile der Stadt verlagert hat. Diese Themen sind bei der letzten Mitgliederversammlung ausführlich diskutiert worden.


Der Vorstand der Initiative Gründerzeitviertel hat hier klar Position bezogen und will die Menschen im Viertel unterstützen. Aber wir sind nicht die politischen Entscheidungsträger*innen und sind auch nicht befugt der Stadtverwaltung Handlungsanweisungen zu geben.


Eine große Baustelle - Wie also damit umgehen?

Unser Viertel ist vielfältig und vielschichtig, das macht es charmant, aber auch nicht unkompliziert.

Wir sind uns sehr klar darüber, dass die Verdrängung der angesprochenen Probleme, diese nur verlagert. Als Initiative sprechen wir uns aber auch für die Schaffung von Lebensräumen für alle Menschen aus.


So müssen Strategien und Konzepte entwickelt werden, wie alle Menschen gut leben können. Dazu möchten wir gemeinsam mit Ihnen/Euch beitragen.


Die Stadtverwaltung mit dem Ordnungsamt ist nicht die richtige Adresse für eine Problemlösung, sondern die Bezirksverwaltung und der Stadtrat.

Es ist an uns Bürger*innen, die politischen Akteure intensiv auf unsere Probleme aufmerksam zu machen. Das heißt, dass möglichst viele Bürger*innen mit dem Anliegen einer Problemlösung an die verschiedenen politischen Entscheidungsträger*innen herantreten müssen, damit ein entsprechender Handlungsdruck aufgebaut wird.


Der Vorstand der Initiative Gründerzeitviertel hat hierfür die nötigen Kontakte zusammengetragen; auf Anfrage geben wir diese Liste gerne weiter. Je mehr Menschen im Viertel das voneinander unabhängig tun, umso größer wird der Druck.


Der Verein ist ebenfalls an die Bezirksverwaltung herantreten, um ein Forum (z.B. in Form eines „Runden Tisches“) – Ziel: Informationsaustausch und Entwicklung von Handlungsempfehlungen an die Politik - einzurichten.


Wir werden am Ball bleiben, Informationen weitergeben und unsere Stimme in die Waagschale werfen.


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